Die nördlichen und nordöstlichen Provinzen Thailands erholen sich von den Überschwemmungen und Schäden durch den Sturm Sinlaku

Die nördlichen und nordöstlichen Provinzen Thailands erholen sich von den durch die Sinlaku-Depression verursachten gefährlichen Schäden

Thailand -

  Sturzfluten und schwere Regenfälle hatten am vergangenen Wochenende mehrere Gebiete im Norden und Nordosten Thailands heimgesucht und Tausende von Häusern und Feldern sollen überschwemmt werden. Straßen und Brücken wurden abgeschnitten, darunter auch wichtige Verbindungsstraßen zwischen Chiang Mai und Chiang Rai, während viele Bezirke von Überschwemmungswasser überschwemmt wurden.

  Nach Angaben der thailändischen Abteilung für Katastrophenvorbeugung und -minderung hatte der Sturm insgesamt dreizehn Provinzen beschädigt und mehr als zwanzigtausend Haushalte in Mitleidenschaft gezogen. Drei Menschen, die in Nong Bua Lamphu, Phitsanulok und Udon Thani lebten, kamen bei den Überschwemmungen ebenfalls ums Leben. Eine genaue Schätzung des Schadens in finanzieller Hinsicht war von der thailändischen Regierung bei Redaktionsschluss noch nicht vorgenommen worden.

  Die katastrophale Situation dürfte sich zurückbilden, nachdem der Tropensturm namens Sinlaku vor kurzem das Land verlassen hatte. In einigen Gebieten sinkt der Wasserstand so weit ab, dass der Verkehr wieder aufgenommen werden kann und die Anwohner den langsamen und schmerzhaften Weg zur Erholung und Säuberung beginnen können. In einigen Provinzen, darunter Nan, waren Erdrutsche gemeldet worden, und die Teams erholten sich weiter von den verursachten Schäden.

  Beamte in der Provinz Loei, die von den Überschwemmungen und Stürmen insgesamt wohl am stärksten betroffen war, haben nun damit begonnen, ihre Rettungsbemühungen zu koordinieren, um ihre Anwohner mit Hilfsgütern zu versorgen und in das betroffene Gebiet zu reisen, um bei den allgemeinen Wiederaufbaubemühungen zu helfen.

  Nicht alle nördlichen und nordöstlichen Provinzen fühlen sich wohl. Der Wasserstand in mehreren Dörfern im San-Sai-Distrikt in Chiang Mai ist nach wie vor hoch, was den Einheimischen das Leben schwer macht. Rettungskräfte helfen nach Angaben von Chiang Mai-Beamten bei der Versorgung der Bewohner in diesem Gebiet mit Wasser, Nahrungsmitteln und lebensnotwendigen Gütern.

  Schlimmer noch, die Überschwemmungssituation in Thailand könnte sich wiederholen, da die Vorhersage die Chance auf mehr Regen für alle Regionen im Norden und Nordosten in der kommenden Woche offenbart, so die thailändische Wetterbehörde am Mittwoch.

  Die meteorologische Abteilung erklärte am Mittwoch, den 5. August, dass weitere Sturzfluten und Regengüsse sind nächste Woche möglich, da in einigen Gebieten Monsunregen vorhergesagt werden in den nördlichen, nordöstlichen, östlichen und südlichen Regionen.

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