Die Handelskammer der Universität von Thailand schätzt, dass das thailändische BIP aufgrund der Covid-19-Pandemie in diesem Jahr zwischen 9,4 und 11,4 schrumpfen wird

BANGKOK- Die Universität der thailändischen Handelskammer (UTCC) schätzt, dass das thailändische BIP in diesem Jahr aufgrund der COVID-19-Pandemie zwischen 9,4 und 11,4 Prozent schrumpfen wird, während sie die Regierung drängt, mehr Geld in die Gemeinde zu pumpen und die Inlandsausgaben durch gezielte Kampagnen anzukurbeln.

Der Präsident der UTCC, Thanawat Phonwichai, sagte heute, das Center for Economic and Business Forecasting (CEBF) der Universität habe seine jüngste Wirtschaftsprognose für dieses Jahr veröffentlicht, in der geschätzt wird, dass das nationale BIP aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 in einer Spanne von 9,4 bis 11,4 Prozent schrumpfen wird. Diese jüngste Projektion spiegelt eine pessimistischere Erwartung wider als der vorherige Bericht des Zentrums, in dem nur eine Schrumpfung von 3,4 bis 4,9 Prozent erwartet wurde.

Die CEBF erwartet, dass der Exportsektor aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen des COVID-19 um 10,2 Prozent schrumpfen wird, während der Importsektor um 19,5 Prozent schrumpfen dürfte. Die Gesamtinflationsrate wird voraussichtlich minus 1,5 Prozent betragen.

Trotz dieser Aussichten, so die CEBF, sei der Tiefpunkt der Wirtschaftskrise im zweiten Quartal durchschritten worden. Dennoch sollte die Arbeitslosenquote weiterhin genau beobachtet werden, da Millionen von Menschen voraussichtlich ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

Das Zentrum hat die Regierung dringend aufgefordert, den Unternehmen dringend zu helfen, um Arbeitsplätze durch schnellere Kreditgenehmigungen und Kreditgarantieleistungen der Thai Credit Guarantee Corporation (TCG) zu erhalten.

Die CEBF hat der Regierung vorgeschlagen, die Auszahlungen an Projekte zu beschleunigen, die durch das 400 Milliarden Baht Notfalldarlehen finanziert werden, um sicherzustellen, dass dieses Geld so schnell wie möglich in die Hände der Allgemeinheit gelangt. Die Regierung sollte dringend eine Kampagne zur Ankurbelung der Wirtschaft einleiten, um die Inlandsausgaben anzukurbeln, da jede Verzögerung die Situation nur noch verschlimmern würde. Sie haben außerdem empfohlen, dass die Regierung ihre Angebote zur Stundung von Darlehen um weitere 6 Monate bis zum 2. Quartal 2021 verlängert, da zu diesem Zeitpunkt mit einer vollständigen Erholung der Wirtschaft gerechnet wird.

Vorangegangen ist eine Pressemitteilung des thailändischen National News Bureau

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