Einige thailändische Provinzen erlauben die Wiedereröffnung von Tiersportstätten, wie Stierkampf und Hühnerkampf

NAKHON SI THAMMARAT - Die Provinz Nakhon Si Thammarat hat die Wiedereröffnung von Tiersportstätten mit COVID-19-Präventivmaßnahmen erlaubt. Zu diesen Austragungsorten und Veranstaltungen gehören der örtliche Stierkampf, Hahnenkämpfe, Bettafischkämpfe und rot-buntbunte Zwiebelsängerfarmen.

Der Provinzausschuss für übertragbare Krankheiten der Provinz Nakhon Si Thammarat unter dem Vorsitz von Gouverneur Siripat Phatthakun hat vor kurzem die Wiedereröffnung von Tiersportveranstaltungen und Austragungsorten erlaubt, sobald diese bereit sind, wobei ein COVID-19-Risikomanagement eingeführt wurde.

Zuschauer und Teilnehmer solcher Veranstaltungen müssen jederzeit eine Gesichtsmaske tragen, während Inhaber von Tiersportlizenzen zu einem Treffen einberufen werden, wo sie über die operativen Richtlinien zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 informiert werden. Diese Veranstaltungsorte können zur Schließung gezwungen werden, wenn festgestellt wird, dass sie die Maßnahmen nicht einhalten.

Diese jüngste Lockerung der Sperrmaßnahmen ermöglicht die Wiedereröffnung von Veranstaltungsorten in Nakhon Si Thammart nach dem Ermessen des Provinzausschusses für übertragbare Krankheiten.

In Bangkok hat der Gouverneur von Bangkok Pol Gen Aswin Kwanmuang jedoch eine Anordnung zur vorübergehenden Schließung von Sportstätten unterzeichnet, die besagt, dass Tiersportstätten in Bangkok nach der Verlängerung des Ausnahmezustands mindestens bis zum 31. August geschlossen bleiben. Die Provinz Chonburi, zu der auch Pattaya gehört, hat ebenfalls beschlossen, sie geschlossen zu lassen.

Die neue Verordnung enthält jedoch eine Bestimmung, dass diese Veranstaltungsorte wieder geöffnet werden können, wenn dies als angemessen erachtet wird, wobei die Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit die Verbreitung von COVID-19 verhindern sollen.

Orte, die illegal geöffnet wurden oder die Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen nicht einhalten, werden als Verstöße gegen das Gesetz über übertragbare Krankheiten betrachtet und müssen mit einer Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr, mit einer Geldstrafe von bis zu 100.000 Baht oder mit beiden Strafen rechnen. Sie werden auch auf der Grundlage der Notverordnung bestraft, die immer noch in Kraft ist, wobei eine zusätzliche Freiheitsstrafe von zwei Jahren oder eine weitere Geldstrafe von bis zu 40.000 Baht oder beides verhängt wird. Solche Veranstaltungsorte werden von den Behörden ebenfalls zur Schließung gezwungen werden.

Bemerkenswert ist, dass auch Pferderennbetriebe geschlossen bleiben. Die Eigentümer solcher Einrichtungen haben bei der thailändischen Regierung eine Petition eingereicht, damit diese wieder eröffnet werden können.

Quelle: Nationales Nachrichtenbüro Thailands

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