Thailand führt Aufklärungsarbeit über die Verwendung wiederverwendbarer Säcke im Vergleich zu Plastiktüten durch

BANGKOK- Das Ministerium für Natürliche Ressourcen und Umwelt hat zusammen mit großen Einkaufszentren und Lebensmittelläden in ganz Thailand eine Freiwilligenaktion ins Leben gerufen, um die Menschen zu ermutigen, zum Umweltschutz beizutragen, indem sie wiederverwendbare Säcke anstelle von Plastiktüten verwenden.

Der Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, Varawut Silpa-archa, und eine Gruppe von Beamten schlossen sich der freiwilligen Aktivität an, um den Einsatz von Plastiktüten zu reduzieren. Dreiundvierzig Einkaufszentren und Lebensmittelläden im ganzen Land werden ab Januar nächsten Jahres keine Plastiktüten mehr an Kunden ausliefern.

Vor fast einem Jahr stellten viele Einkaufszentren die Bereitstellung von Plastiktüten an jedem vierten Tag des Monats ein, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Die Kampagne hat dazu geführt, dass 1,8 Milliarden Plastiktüten weniger verwendet werden.

Herr Varawut sagte heute, dass die Roadmap des Ministeriums für Abfallmanagement darauf abzielt, bis 2021 vier Arten von Einwegkunststoffen im Land zu verbieten. Dazu gehören Plastiktüten, Plastikbecher, Plastikstrohhalme und Styroporbehälter. Das Ministerium bat zunächst große Einkaufszentren und Lebensmittelgeschäfte um ihre Mitarbeit. Im nächsten Jahr wird das Ministerium die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Frischmärkte, Gemeinschaftsmärkte und kleine Einzelhandelsgeschäfte um Zusammenarbeit bitten. Das Ministerium wird dann bis 2021 eine Gesetzgebung zum Verbot von Einweg-Kunststoffprodukten einführen.

Quelle: Nationales Nachrichtenbüro von Thailand

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